Kinder sicher unterwegs: vorwärts oder rückwärts?

19:21


Heute greife ich ein Thema auf, dass bestimmt viele von euch interessiert: Kinder sicher unterwegs! Welcher Kindersitz bietet uns die optimale Sicherheit? Soll der Kindersitz vorwärts oder rückwärts gerichtet sein? Was kann uns ein Reboard-Kindersitz mehr bieten als ein normaler Kindersitz? Ich bin all diesen Fragen auf den Grund gegangen und habe für euch einige wichtige Kindersitz-Infos vorbereitet!

Vorwärts oder rückwärts?! Das ist die Frage!

Wie wir alle wissen, müssen in Deutschland laut Gesetz alle Babys (bis 9 Kilo) in einer Babyschale oder in einem Reboarder-Kindersitz rückwärts gerichtet sein. Es steht aber auch fest, dass das rückwärtsgerichtete Fahren viel sicherer für unsere Kinder ist! Wieso? Im Falle eines Frontalzusammenstoßes wird der Kopf eines Kindes stark in Fahrtrichtung beschleunigt. Und das kann sehr gefährlich sein!

Ich habe selber bei dem Diono Blogger Event im März live solche Kindersitz-Tests gesehen und den deutlichen Unterschied zwischen vorwärts und rückwärts gerichteten Kindersitzen gemerkt. Schaut euch auch diese Videos an!

Ok, ein rückwärtsgerichteter Kindersitz ist sicherer! Aber nicht alle Kindersitze können rückwärts gerichtet werden und nicht alle Kinder möchten rückwärts fahren.
Für diese Probleme gibt es zwei Lösungen:

- Ein Reboarder-Kindersitz (wie z.B. Diono Radian 5), der die Möglichkeit bietet, auch ältere Kinder (bis Gruppe Zwei) rückwärts zu sichern, ist  immer eine gute Alternative!

- Unsere Kinder sollen am besten von Anfang an, daran gewöhnt werden, mit Blick nach hinten zu fahren. Sobald man die Position ändert, gibt es kein Zurück mehr. Das habe ich mit meinem Sohn erlebt. Also, bleibt konsequent und lasst eure Kinder, so lange wie möglich rückwärts gerichtet fahren!

Quelle: DIONO

Quelle: DIONO

Unser Test-Kindersitz: Diono Radian 5

Wir hatten die Gelegenheit, den Reboarder-Kindersitz Diono Radian* 5 zu testen. Was soll ich sagen? Er ist echt vielseitig! Der Radian 5 ist der neueste Kindersitz aus dem Hause Diono, der von Geburt an bis 25kg Körpergewicht nutzbar ist. Da mein Sohn nach der Babyschale nur vorwärts gerichtet gefahren ist, wollte er überhaupt nicht die Richtung wechseln. Daher haben wir den Kindersitz vorwärts gerichtet getestet.


Hier sind die Diono Radian 5 Besonderheiten und die Punkte, die ich unbedingt erwähnen möchte.

- Der Diono Radian 5 ist zusammenklappbar! Wie cool ist das denn?! Somit spart er Platz und kann ideal in seiner Travel Bag verstaut werden.

- 10 Jahre Garantie! Dank eines robusten Stahlrahmens ist der Diono Radian 5 langlebig. Da der Hersteller davon überzeugt ist, bietet er eine zehnjährige Garantie an.

- Ein Cupholder ist immer dabei! Darin können die Kinder Trinkflaschen, Snacks oder kleine Spielsachen aufbewahren.

- Er ist zwar sehr bequem für die Kinder, aber nicht zu breit, wie die anderen Kindersitze. Auf diese Weise hat man mehr Platz auf dem Rücksitz.



Die Vorteile des Radian 5 sind eindeutig! Dennoch gab es einen Punkt, der mir Sorgen bereitet hat. Er ist im Gegensatz zu den herkömmlichen Kindersitzen schwerer! Rund elf Kilogramm bringt der Radian 5 auf die Waage. Aber das hat seinen Grund! Er hat einen durchgehenden Stahl-Rahmen samt metallverstärkten Seitenteilen. Das ist für mich ein Kindersitz, der nicht unbedingt täglich von einem ins andere Auto umgebaut und getragen werden muss. Wenn das bei euch nicht der Fall ist, dann wird sein hohes Gewicht kein Problem für euch sein.






*DER DIONO RADIAN 5 WURDE MIR DAUERHAFT ZUR VERFÜGUNG GESTELLT.


Kommentare:

  1. Das kann ich so nicht unterschreiben! Erstens gibt es viele Kinder, die von vorwärts auf rückwärts umgestiegen sind, zweitens lasse ich mein Kind bei Sicherheitsfragen nicht entscheiden (in diesem Fall ob vorwärts oder rückwärts) und drittens ist vorwärts im 5-PG keine wirklich tollen Option (wegen der starken Nackenbelastung).
    Unser Kind fährt, mit 5 Jahren, glücklich rückwärts im Radian 5. :-) (obwohl es früher vorwärts fuhr)

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    1. Das finde ich sehr interessant! Es ist toll, dass bei euch alles so reibungslos funktioniert. Dennoch kenne ich viele Kinder, die wirklich ungern rückwärts fahren. Mein Sohn gehört leider dazu. Er schreit, weint und will überhaupt nicht ins Auto, wenn er seinen Sitz rückwärts gerichtet sieht. Daher lasse ich ihm erstmal Zeit, sich an den Sitz zu gewöhnen und starte bald einen zweiten Rückwärts-Versuch. ;-)

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